Heimatmuseum Bad Rodach Haus des Gastes

Lichtblicke bringen Fortschritte


Der Rodacher Nachtwächter heißt sie bei der Ankunft mit dem Bus herzlich willkommen und führt sie ins Museum. Im Mittelpunkt stehen diesmal unsere beiden Lichtblicke, die Ampelmännchen, gestaltet von Ottmar Hörl, produziert von der Rodacher Firma Hoffmann.

Vielleicht begrüßen sie schon vor dem Jagdschloss einige „Ungetüme“ aus der Produktion dieses Unternehmens. Eine „kreative Umsetzung in Rot und Grün“ zum Mit-nach-Hause-nehmen ist ebenfalls geplant.

Bevor es zur Rodacher Premiere weitergeht, ist Gelegenheit, sich bei „gegrillten Lichtblicken“ und Getränken zu stärken. In der Zeit von 21.00 Uhr bis 22.00 Uhr steht das neue Museum in der Fürstenloge in der Johanniskirche (liegt gleich ums Eck) offen. Zu sehen sind der älteste Stein Rodachs und Exponate aus der Produktion der Firma Roesler. Ebenso wird eine Führung auf den Dachboden der Kirche angeboten.


Aktuelles aus dem Heimatmuseum Bad Rodach zur Museumsnacht 2018

Es wird Licht im Museum. Waren bisher die Räume voll und voller gestellt, so rücken nun die Exponate mehr in den Mittelpunkt. Entsprechend dem Motto „Weniger (Ausstellungsstücke) ist mehr (Wirkung und Möglichkeit zum Betrachten).“

Es gibt aber auch neue Höhepunkte zu bestaunen: Zum einen sind einige Möbelstücke aus dem „Hohenbaum-Zimmer“ ins Museum gekommen und sind somit zugänglich. Zum anderen ist die Puppenküche von der Mutter des Rückert-Kreis-Mitglieds Ulrich Rosee zu bestaunen. Entstanden ist sie in der Firma Max-Roesler. Mit original Puppenstuben-Mini-Roesler-Geschirr u. v. a. m.

In diesem Jahr gibt es die Verköstigung („Gegrillte Lichtblicke“) auch direkt im Museum. Und es wartet die Malerin Lisa Hein auf Menschen, die sich schon immer gedacht haben: „Warum müssen denn Ampelmännchen immer gleich ausschauen? Ich hätte gerne mal eine Ampelfrau als Schwimmerin.“ Gerne setzt sie Ihre Ideen um.

Von 21.00 Uhr bis 22.00 Uhr hat zudem das (kleine) Museum in der Johanniskirche, gleich ums Eck, geöffnet. Zu sehen ist u. a. der älteste Stein Bad Rodachs. Und bei einem Gang über den Kirchendachboden sind vielleicht die Untermieter, die kein Licht mögen, zu sehen.