Deutsches Burgenmuseum Veste Heldburg

Die Veste Heldburg im Wandel der Zeit.
30 Jahre Wiedervereinigung

Einmal im Jahr wird die Burg nachts erlebbar. Der beleuchtete Innenhof verführt in dieser Zeit Besucherinnen und Besucher zu einem kleinen Imbiss.

Im Museum lädt die Ausstellung „Die Veste Heldburg im Wandel der Zeit ‑ 30 Jahre Wiedervereinigung“ zum Verweilen und Nachdenken ein. Zur Ausstellung öffnet Walter Bauer seine Schatztruhe voller Fotografien. Die Bilder des privaten Sammlers erzählen die letzten Jahrzehnte von Veste und Stadt Heldburg. Dabei sind sie sowohl Dokumentation als auch Erinnerung an die Zeit vor und nach der innerdeutschen Grenzöffnung.

In jüngster Vergangenheit beherbergte die Veste zeitweise das Amtsgericht Heldburg, die Kommandantur sowjetischer Truppen und zuletzt auch ein Kinderheim. Der Brand des Französischen Baus 1982 hat der Burg einen schmerzlichen Schaden zugefügt. Helfer der umliegenden bayerischen Ortschaften konnten dem weithin sichtbaren Feuer nur zusehen, wie es einen großen Teil der Burg verschlang, da sie die innerdeutsche Grenze nicht passieren konnten. Erst nach der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten, war es möglich, den prachtvollen Renaissancebau wiederaufzubauen. Heute ist er zusammen mit der Burganlage als Zeichen einer thüringisch-bayerischen Kooperation weithin sichtbar.