Deutsches Burgenmuseum Veste Heldburg

Rückblick in die Vergangenheit

In der Regionalen Museumsnacht lässt das Deutsche Burgenmuseum Geschichte wiederaufleben. Im Rahmen von Führungen wird den Besuchern durch Zeitzeugen ein Blick in die Vergangenheit gewährt.

Die Veste Heldburg, die seit über 700 Jahren weithin sichtbar über dem Heldburger Land thront, ist ein wichtiger Teil Zeitgeschichte. Auch dreißig Jahre nach dem Mauerfall ist die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg als sich die Veste im Sperrgebiet der DDR befand noch in der Erinnerung lebendig.

Deutsches Burgenmuseum Veste Heldburg

Deutsches Burgenmuseum Veste Heldburg

In jüngster Vergangenheit diente die Veste als herzogliche Wohnstatt, beherbergte später die Kommandantur sowjetischer Truppen und zuletzt ein Kinderheim. Nach dem verheerenden Brand des Französischen Baus 1982 lag die Burg in Teilen als Ruine brach. Erst Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 kam es zum Wiederaufbau. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort. Durch den Ausbau war es dem Deutschen Burgenmuseum im September 2016 möglich, seine Tore für Publikum zu öffnen.

Die ca. 30-minütigen Führungen finden über die Nacht in regelmäßigen Abständen statt.